header
e-card

Amalgambelastung

Amalgambelastungen gibt es leider, sie sind aber seltener als angenommen. Ausschlaggebend dafür sind die individuelle genetische Entgiftungskapazität und die Funktionsfähigkeit der Darmwandmembranen des Patienten.

Für die Entscheidung zur Sanierung muss zunächst abgeklärt werden, welche Symptome, Organbelastungen, Grunderkrankungen durch die Amalgambelastung hervorgerufen werden – daraus ergibt sich, ob der Aufwand gerechtfertigt ist und wo Probleme entstehen könnten.

Anstatt alle Amalgamfüllungen zu entfernen, ist es oft zielführender, eine Entgiftung mit Homöopathie, Spurenelementen und Vitaminen sowie eine Symbioselenkung durchzuführen, damit Amalgam wieder vertragen wird.

Erst wenn danach noch Probleme bestehen, ist eine Amalgamsanierung (mit Begleittherapie) indiziert und gefahrlos und erfolgreich durchzuführen.

Bei wirklich starker Belastung kann es sonst zu einer Verschlechterung der Symptomatik kommen.

Während des Herausbohrens können auf Wunsch schädliche Amalgamdämpfe durch Verwendung spezieller Sauger beseitigt werden.

Meine Empfehlung:

Bei gut regulierenden Patienten kann mit guter Absaugung eine quadrantenweise Sanierung (=alle Zähne einer Kieferhälfte)  etwa alle 4 Wochen durchgeführt werden, bei stark belasteten, z.B. Krebspatienten, sollten  nur 1-2 Füllungen alle 6 Wochen entfernt werden. 
Zu Beginn jeder Amalgamsanierung steht in jedem Fall eine ausführliche Beratung und Befunderhebung!